Maibach & Schecho
Immobilienmakler Bremerhaven & Bremen
Maklerkosten sind ein heiß diskutiertes Thema. Wir brechen die Kosten transparent auf und zeigen, wofür Sie den Preis bezahlen.
Die Kosten für einen Immobilienmakler sind für viele Verkäufer ein Buch mit sieben Siegeln. Seit dem Bestellerprinzip hat sich viel geändert, und Transparenz ist wichtiger denn je. Wir erklären Ihnen alle Kostenfaktoren und zeigen, warum eine gute Maklerleistung ihr Geld wert ist.
Was kostet ein Immobilienmakler beim Verkauf?
Die typische Maklerprovision in Deutschland beträgt 3,57 % inklusive Mehrwertsteuer vom Kaufpreis. Diese setzt sich zusammen aus:
- Nettoprovision: 3,0 %
- Mehrwertsteuer (19 % auf die Provision): 0,57 %
- Gesamt: 3,57 %
Bei einem Kaufpreis von 400.000 € entspricht das einer Maklerprovision von 14.280 €.
Das Bestellerprinzip – wer zahlt den Makler?
Seit dem 23. Dezember 2020 gilt das Bestellerprinzip. Das bedeutet: Derjenige, der den Makler beauftragt, muss auch dessen Kosten tragen.
Praxisbeispiele:
- Verkäufer beauftragt Makler: Verkäufer zahlt 3,57 %.
- Käufer beauftragt Makler: Käufer zahlt 3,57 %.
- Beide beauftragen denselben Makler: Kosten werden geteilt (je 1,785 % oder häufiger: Verkäufer zahlt 3,57 % und Käufer zahlt nichts, da der Makler vom Verkäufer beauftragt wurde).
In der Praxis ist es üblich, dass der Verkäufer den Makler beauftragt und die Kosten trägt. Der Maklervertrag wird dann so gestaltet, dass der Käufer keine Maklerkosten hat.
Was leistet der Makler für seine Provision?
Die Maklerprovision mag auf den ersten Blick hoch erscheinen, deckt aber eine Vielzahl von Leistungen ab:
Vor dem Verkauf
- Objektbesichtigung und Zustandsanalyse: Der Makler führt eine Vor-Ort-Begehung durch, gewinnt einen ersten Eindruck der Immobilie und ermittelt die wesentlichen Eigenschaften des Objekts.
- Bewertung: Eine fundierte Marktwertanalyse auf Basis aktueller Vergleichsdaten.
- Beratung: Empfehlungen zur Optimierung des Objekts (Home Staging, kleine Reparaturen) zur Wertsteigerung.
- Unterlagen einholen: Der Makler stellt die erforderlichen Objektunterlagen zusammen, wie Grundbuchauszug, Energieausweis, Teilungserklärung und weitere relevante Nachweise.
Marketing und Vermarktung
- Exposé-Erstellung: Professionelle Fotografie, Grundrisszeichnungen, beschreibende Texte, ggf. 360°-Rundgänge oder Video.
- Online-Präsenz: Schaltung auf ImmobilienScout24, Immowelt, Ebay-Kleinanzeigen, eigenem Webauftritt und Social Media.
- Offline-Marketing: Anzeigen in Tageszeitungen, regionale Flyer, For Sale-Schilder.
- Käuferansprache: Nutzung der eigenen Interessenten-Datenbank.
Verkaufsprozess
- Besichtigungen: Organisation und Begleitung von Besichtigungsterminen, auch an Wochenenden.
- Interessentenauswahl: Qualifizierung von Kaufinteressenten (Bonität, Ernsthaftigkeit).
- Verhandlung: Preisverhandlungen mit Käufern oder deren Maklern.
- Vertragsvorbereitung: Zusammenstellung aller Unterlagen für den Notartermin.
- Notarbegleitung: Unterstützung beim Notartermin und Klärung offener Fragen.
Nach dem Verkauf
- Übergabe: Organisation der Schlüsselübergabe.
- Abwicklung: Übergabe von Nebenkostenabrechnungen und Verträgen.
Ist der Makler sein Geld wert?
Studien zeigen, dass professionell vermarktete Immobilien im Durchschnitt 5–15 % höhere Verkaufspreise erzielen als privat verkaufte Objekte. Bei einem Hauswert von 400.000 € bedeutet das 20.000 € bis 60.000 € mehr Erlös – bei einer Maklerprovision von 14.280 € bleibt also ein deutlicher Netto-Vorteil.
Darüber hinaus sparen Sie: - Zeit: Keine Besichtigungstermine, keine Anrufe, keine Verhandlungen. - Nerven: Der Makler filtert unseriöse Interessenten und führt schwierige Gespräche. - Rechtssicherheit: Ein erfahrener Makler vermeidet typische Fehler, die später zu Streitigkeiten führen.
Fazit
Maklerkosten sind eine Investition, die sich durch höhere Verkaufspreise, Zeitersparnis und professionelle Abwicklung amortisiert. Wählen Sie einen Makler, der transparent kommuniziert, einen fairen Preis verlangt und nachweisbare Erfolge in Ihrer Region hat.
Maibach & Schecho arbeitet mit einer Provision von 3,57 % inkl. MwSt. und bietet Ihnen dafür eine umfassende Betreuung von der ersten Besichtigung bis zur Schlüsselübergabe.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich die Maklerkosten steuerlich absetzen?
Ja, beim Verkauf einer vermieteten Immobilie können Maklerkosten als Werbungskosten geltend gemacht werden. Bei Verkauf einer selbstgenutzten Immobilie sind sie nicht absetzbar, sofern keine Steuerpflicht auf den Veräußerungsgewinn besteht.
Was ist inklusive in der Maklerprovision?
Grundsätzlich alle Leistungen von der Bewertung über Marketing, Besichtigungen bis zur Notarbegleitung. Extras wie professionelle Home-Staging-Dienstleistungen oder Drohnenaufnahmen werden oft separat berechnet – fragen Sie vor Vertragsabschluss nach.
